Auf kretakarte.de habe ich vor längerer Zeit mal ein Projekt gestartet, bei dem Interessierte selbst Orte und Sehenswürdigkeiten auf Kreta markieren und mit einer Beschreibung versehen konnten. All diese Markierungen wurden dann automatisch zu einem Overlay für Google Earth zusammengefasst.
Da der weitere Ausbau des Projekts nach anfänglicher Begeisterung auch aufgrund von akutem Zeitmangel nun schon fast jahrelang stagniert, habe ich beschlossen, das Projekt zu beenden.
Das Google Earth Kreta-Overlay mit Stand vom 17.01.2010 kann aber weiterhin hier herunter geladen werden zum lokalen Abspeichern.
Kreta-Overlay für Google-Earth, Stand 17.01.2010
Vielleicht hilft’s ja dem ein oder anderen.
Bedanken möchte ich mich hiermit noch ausdrücklich bei allen Mitmachern, die fleißig Markierungen gesetzt und Beschreibungen getippt haben!
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Kouses liegt am Rande der Messara-Ebene und ist ein verschlafenes Dörfchen, das einzig durch den Kräuterladen Botano in letzter Zeit ein bisschen Aufmerksamkeit bekommen hat.
Natürlich sollte man einen Besuch in Kouses mit einem kleinen Kräuter- oder Tee-Einkauf bei Iannis Iannutsos abschließen, aber auch einfach ein Bummel durch den Ort, der so überhaupt nichts touristisches an sich hat, oder ein Kaffee im örtlichen Kafenion läßt die Ruhe des Ortes spüren.
Das Bild stammt aus dem Sommer 2009.
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Das Kloster Odigitrias liegt abseits der meisten Fahrtrouten auf dem Weg von Sivas über Listaros nach Kali Limenes am Ende der asphaltierten Strecke.
Prägend ist insbesondere die Ruhe, die man hier empfindet. Man ist meist der einzige Besucher und hört erstmal nur den Wind.
Das Kloster kann besichtigt werden, wenn man Glück hat, erhält man auch eine Art Führung und anschließend einen Kaffee… (Und die Empfehlung, doch in Sivas in der Villa Kunterbunt zu nächtigen, denn der ältere Herr, der im Kloster nach dem Rechten sieht, ist mit der Inhaberin verwandt.
)
Lohnenswert ist es, sich im Eckturm des Klosters die Stiege “hoch zu quälen”, denn man erhält einen schönen Blick über Kloster und umliegende Hügel als Belohnung.
Gut kombiniert werden kann der Besuch im Koster Odigitrias mit einem Ausflug in die Agiofarango-Schlucht oder einem Abstecher nach Vathi und Martsalo (Link zum Ausflugsbericht).
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Agia Galini liegt im zentralen Süden Kretas. Der ehemals beschauliche Fischerort ist mittlerweile fest in der Hand des Pauschal- und Individualtourismus. Allerdings wurden Bausünden wie riesige Hotelkomplexe und sonstige Katastrophen weitgehend vermieden, so dass der Ort trotzdem noch seinen eigenständigen Charakter bewahrt hat, immer noch überschaubar geblieben ist und damit viele Stammkunden seit Jahrzehnten anzieht. Reine Badeurlauber kommen hier allerdings nicht wirklich auf ihre Kosten: Die Strände direkt am Ort sind nicht gerade einladend und zwingen zu Autofahrten in die Nachbarschaft, z.B. in den Süden an den Komos-Beach zwischen Kalamaki und Pitsidia/Matala oder nach Westen zu den Stränden Agios Georgios, Agios Pavlos oder Triopetra…
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Aktuelle Link-Tipps vom 20. Dezember 2009:
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Zufällig bin ich gerade bei youtube über dieses Video gestolpert und möchte es dem geneigten Leser nicht vorenthalten:
Gerade bei Minusgraden und Schneefall draußen vor der Tür ein paar schöne Bilder, die das Herz erwärmen. Außerdem einen herzlichen Dank an den Produzenten des Videos, dass er erträgliche Musik gewählt hat und uns griechische Volkmusik der übleren Sorte, die diese Art von Video oft begleitet, erspart hat…
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Das Bild zeigt ein Detail des Morosini-Brunnens in Heraklion, der 1629 vom venezianischen Statthalter auf Kreta, Alvise Rimondi, erbauen lassen wurde.
Heraklion (oder, wie manche Kreta-Kenner gerne verbessern: Iraklio) ist für viele Touristen nur als Standort des Flughafens relevant, lohnt aber auch mal für einen nachmittäglichen Stadtbummel.
Anschließend darf man dann aber auch froh sein, sich wieder in das gemächliche Leben des Südens zurückzuziehen.
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Gerade beim Durchblättern meiner Kreta-Bilder ist mir auch noch diese Ikonostase in’s Auge gesprungen, die ich vor Jahren mal irgendwo im Süden Kretas fotografiert habe. Ist wohl schon länger her, wie auch die Aufnahmequalität zeigt.
Aber egal, ich finde sie wirklich hübsch, vor allem die Bepflanzung ist klasse; und das kleine Kunstwerk passt auch gut zur Ikonostase vom letzten Bild der Woche… Das nächste Bild ist dann keine Ikonostase mehr, versprochen!
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Ikonostasen am Wegesrand begleiten einen in Griechenland nicht nur auf Kreta auf Schritt und Tritt. Diese hier in Form einer kleinen, auf einem Hügel gelegenen Kapelle ist aber definitiv eins der ausgefalleneren Modelle, die mir bisher untergekommen sind.
Sie findet sich, wenn man auf der Straße von Timbaki über Kokkinos Pirgos nach Agia Galini dem Abzweig der alten Straße durch’s Amari-Becken nach Rethymnon folgt und sich dort direkt am ersten Abzweig rechts nach Apodoulou hält, nach kurzer Fahrzeit sieht man das kleine Kunstwerk auf der linken Straßenseite… Viel Spaß beim Suchen.
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Bougainvillea beindrucken mich immer wieder. Diese Pflanzen mit ihren intensiven Farben sind für mich so charakteristisch für den Süden wie kaum eine andere Art.
Diese hier finden sich an der Pension Petros, Pitsidia, im Süden Kretas.
Fotografiert Anfang Juli 2009.
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