Ein sehr hübsches Video namens "Cute Creta", welches mittels Tilt-Shift-Technik realisiert wurde und deshalb den Eindruck einer Miniatur-Landschaft enstehen lässt, findet sich bei Vimeo.
Der Autor Jörg Daiber zeigt uns im Film Landschaften und Alltag aus Agios Nikolaus, Spinalonga, Kritsa, Katharo und der Messara-Gegend, namentlich Pitsidia, Matala und Phaistos.
Viel Spaß und beim Gucken UNBEDINGT in den Vollbild-Modus wechseln, da wirkt das Ganze so richtig toll!
Bei Youtube sind ein paar schöne Videos von verschiedenen Orten/Gegenden Kretas aus den Siebziger Jahren aufgetaucht.
Den Ton dreht man besser weg, aber die Bilder sind spannend, zeigen sie doch einen Einblick in Gegenden, die heute touristisch in ganz fester Hand sind.
Also, schauen wir mal, was es da so gibt...
Matala 1972
Wanderung durch die Samaria 1972
Der Palast von Knossos 1974
Rethimnon 1974
Moni Kapsa, Südkreta 1974
Plakias 1975
Elafonisi 1979
Und noch eine Seereise; Fahrt von Piräus nach Heraklion, 1970
Übrigens, wer sich nicht nur für Kreta interessiert, findet auf dem Youtube-Kanal von 8mmFreak noch zig andere spannende Videos aus dieser Zeit. Naher Osten, Südwesteuropa, Balkan, Nordafrika… Alles dabei.
Eigentlich ist dies auch nur ein Test in Vorbereitung unseres kommenden Kreta-Urlaubs samt Bloggen mit dem iPad.
Genauer geht es um die Einbindung von Bildern aus Flickr, was hier mal mit einem älteren Album mit Bildern aus Kalamaki und der näheren und weiteren Umgebung getestet werden soll...
Kouses liegt am Rande der Messara-Ebene und ist ein verschlafenes Dörfchen, das einzig durch den Kräuterladen Botano in letzter Zeit ein bisschen Aufmerksamkeit bekommen hat.
Natürlich sollte man einen Besuch in Kouses mit einem kleinen Kräuter- oder Tee-Einkauf bei Iannis Iannutsos abschließen, aber auch einfach ein Bummel durch den Ort, der so überhaupt nichts touristisches an sich hat, oder ein Kaffee im örtlichen Kafenion läßt die Ruhe des Ortes spüren.
Das Kloster Odigitrias liegt abseits der meisten Fahrtrouten auf dem Weg von Sivas über Listaros nach Kali Limenes am Ende der asphaltierten Strecke.
Prägend ist insbesondere die Ruhe, die man hier empfindet. Man ist meist der einzige Besucher und hört erstmal nur den Wind.
Das Kloster kann besichtigt werden, wenn man Glück hat, erhält man auch eine Art Führung und anschließend einen Kaffee… (Und die Empfehlung, doch in Sivas in der Villa Kunterbunt zu nächtigen, denn der ältere Herr, der im Kloster nach dem Rechten sieht, ist mit der Inhaberin verwandt. )
Lohnenswert ist es, sich im Eckturm des Klosters die Stiege “hoch zu quälen”, denn man erhält einen schönen Blick über Kloster und umliegende Hügel als Belohnung.
Agia Galini liegt im zentralen Süden Kretas. Der ehemals beschauliche Fischerort ist mittlerweile fest in der Hand des Pauschal- und Individualtourismus. Allerdings wurden Bausünden wie riesige Hotelkomplexe und sonstige Katastrophen weitgehend vermieden, so dass der Ort trotzdem noch seinen eigenständigen Charakter bewahrt hat, immer noch überschaubar geblieben ist und damit viele Stammkunden seit Jahrzehnten anzieht. Reine Badeurlauber kommen hier allerdings nicht wirklich auf ihre Kosten: Die Strände direkt am Ort sind nicht gerade einladend und zwingen zu Autofahrten in die Nachbarschaft, z.B. in den Süden an den Komos-Beach zwischen Kalamaki und Pitsidia/Matala oder nach Westen zu den Stränden Agios Georgios, Agios Pavlos oder Triopetra…
Das Bild zeigt ein Detail des Morosini-Brunnens in Heraklion, der 1629 vom venezianischen Statthalter auf Kreta, Alvise Rimondi, erbauen lassen wurde.
Heraklion (oder, wie manche Kreta-Kenner gerne verbessern: Iraklio) ist für viele Touristen nur als Standort des Flughafens relevant, lohnt aber auch mal für einen nachmittäglichen Stadtbummel.
Anschließend darf man dann aber auch froh sein, sich wieder in das gemächliche Leben des Südens zurückzuziehen.
Gerade beim Durchblättern meiner Kreta-Bilder ist mir auch noch diese Ikonostase in’s Auge gesprungen, die ich vor Jahren mal irgendwo im Süden Kretas fotografiert habe. Ist wohl schon länger her, wie auch die Aufnahmequalität zeigt.
Aber egal, ich finde sie wirklich hübsch, vor allem die Bepflanzung ist klasse; und das kleine Kunstwerk passt auch gut zur Ikonostase vom letzten Bild der Woche… Das nächste Bild ist dann keine Ikonostase mehr, versprochen!
Ikonostasen am Wegesrand begleiten einen in Griechenland nicht nur auf Kreta auf Schritt und Tritt. Diese hier in Form einer kleinen, auf einem Hügel gelegenen Kapelle ist aber definitiv eins der ausgefalleneren Modelle, die mir bisher untergekommen sind.
Sie findet sich, wenn man auf der Straße von Timbaki über Kokkinos Pirgos nach Agia Galini dem Abzweig der alten Straße durch’s Amari-Becken nach Rethymnon folgt und sich dort direkt am ersten Abzweig rechts nach Apodoulou hält, nach kurzer Fahrzeit sieht man das kleine Kunstwerk auf der linken Straßenseite… Viel Spaß beim Suchen.