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Kategorienarchiv: Lektüre

Lesestoff rund um Kreta

Buch: “Milia auf Kreta” von Nicolas Lahovnik

22.09.2009 19:39:48

Milia auf Kreta - Nicolas Lahovnik Soeben neu erschienen bei der “Books on Demand GmbH” ist das Büchlein MILIA AUF KRETA: Ein vergessenes Dorf - aus dem Dornröschenschlaf zum Öko-Tourismus von Nicolas Lahovnik. Für neue Kreta-Bücher bin ich ja immer zu haben, das fachliche Interesse in diesem Fall war aber nur nachrangig. Denn das Buch wurde schon vor der Veröffentlichung in fast allen deutschsprachigen Kreta-Foren intensiv und spam-artig beworben, so dass bei mir auch deshalb eine gewisse, zusätzliche Neugier geweckt wurde.

Milia kann prinzipiell ein ergiebiges Thema sein, handelt es sich doch um ein kretisches Dorf im Westen der Insel, welches nach Landflucht und Zerfall weitestgehend naturgetreu und naturnah wieder hergerichtet wurde, umgebaut in eine Art Hotelbetrieb für eine gut zahlende Klientel.

Der Schüler Nicolas Lahovnik hat nun einen vierwöchigen Aufenthalt dazu genutzt, eine Oberstufen-Projektarbeit für seinen Geographiekurs über eben dieses Milia zu erstellen; das Ergebnis wurde dann offensichtlich in einer Art Zweitverwertung zu diesem Buch umgearbeitet, was man ihm von Stil, Art und Umfang auch anmerkt.

Das winzige Werk (Format 19cm x 12cm) mit gerade mal 64 Seiten, davon knapp 20 Seiten Bilder, Tabellen oder Deck- bzw. Trennblätter, und geradezu riesiger Schrift mit 1 1/2 Zeilen Zeilenabstand bietet Lesestoff für knapp 20 Minuten, ich habe auf die Uhr geschaut.

Neben Vorwort, Einleitung und Epilog bleibt nur noch wenig Raum für Inhalte, hauptsächlich werden Geographie, Geschichte, Wiederaufbau und Betrieb des Ortes als Hotelbetrieb jeweils mehr angerissen als detailliert beschrieben; es finden sich wenig echte Fakten, der ganze Text wirkt auf den Leser eher wie aus einer Hochglanz-Werbebroschüre eines Tourismus-Unternehmens für Kreta und speziell Milia entnommen. Ein kritisches Hinterfragen der Ziele, Umstände und Auswirkungen des Projektes fehlt völlig.

Folgendes Zitat aus dem Epilog erklärt das vielleicht etwas näher und stimmt zumindest mich etwas versöhnlich:

“Dass ich all dies er-leben und er-fahren durfte, verdanke ich eigentlich meinen Eltern, denn sie waren es, die mir von Kindesbeinen an die kretische Kultur gezeigt haben.[…] Ich bin mir sicher, sie hatten bereits während meiner pränatalen Phase auf der Insel das kretische Feuer in mir entfacht.”

Wer Kreta liebt, verklärt oft einiges, man kennt das ja selbst…

Alles in allem ist das Buch aber mit 9,90 EUR Ladenpreis für das Gebotene schlicht zu teuer, es bietet kaum Informationen, die nicht auch direkt im Internet zugänglich wären, gleichzeitig ist es auch von der Aufmachung und den Fotos nicht so überzeugend, dass alleine dadurch der Preis gerechtfertigt wäre.

Mein Fazit: Man kann es mal lesen; hätte ich es aber selbst gekauft, hätte ich mich dann doch geärgert…

Milia im Internet: http://www.milia.gr/german.html

Anschließend ruhig auch ein bisschen googlen, es finden sich dann auch noch weitere Informationen wie Reiseberichte.

Hinweis: Das vorliegende Buch wurde mir vom Verlag, der Books on Demand GmbH, als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Anmerkung für die anonymen Rezensenten bei amazon.de, buecher.de usw:

Grundsätzlich finde ich es natürlich toll, wenn meine Texte soviel Anklang finden, dass sie inhaltlich fast identisch auf anderen Portalen wiedergegeben werden.  Allerdings sollte man auch aus Achtung vor dem Autor dem rezensierten Buch zumindest soviel Aufmerksamkeit schenken, dass man zu einer eigenen Kritik fähig ist.

Auch sollte man dann namentlich zu seiner Kritik stehen und nicht irgendwelche Pseudonyme wie Kläuschen aus Köln wählen... Es gibt zwar einige, die diese Anspielung verstehen werden, aber eine solche Art von halbanonymer Veröffentlichung haben weder der dort offensichtlich Gemeinte noch andere Kretakenner nötig.

Reiseführer-Empfehlung: ‘Kreta’ von Eberhard Fohrer, Michael-Müller-Verlag

11.05.2009 19:54:53

kreta_fohrer Frisch verfügbar ist die mittlerweile 18. Auflage (2009) des Kreta-Reiseführers von Eberhard Fohrer, erschienen im Michael-Müller-Verlag, unter Kreta-Liebhabern auch schlicht “der Fohrer” genannt. Die aktuelle Ausgabe umfasst 814 prall gefüllte Seiten mit 182 Schwarz-Weiß- und 64- Farbfotos, sowie 85 Karten und Pläne, außerdem liegt eine Kreta-Karte im Maßstab 1:200.000 bei.

Der Reiseführer richtet sich klar an den ambitionierteren Kreta-Reisenden, der sich nicht damit zufrieden gibt, seinen Pauschalurlaub in Reichweite des Hotel-Pools oder gar der All-Inclusive-“Tränke” zu verbringen. Zielgruppe ist eher der neugierige Tourist, der sich auf Land und Leute einlassen will und Kreta auf eigenen Pfaden entdecken mag.

Für diese Clientel finden sich umfangreiche Informationen zu Orten, individuellen, preiswerten wie teuren Unterkünften, Tavernen sowie großen und kleinen Sehenswürdigkeiten. Es ist erstaunlich, was für eine Fülle an Informationen auch zu kleinen Ortschaften in diesem Werk zusammengetragen wurde und noch bemerkenswerter, dass diese Tipps und Hinweise zumindest in den mir bekannten Gegenden im Süden Kretas doch mit hoher Treffsicherheit richtig liegen und oft exakt meine eigenen Eindrücke bestätigen.

Auch Themen wie Anreise und die weiteren praktischen Reiseinformationen sind auf der Höhe der Zeit, so wird z.B. nicht mehr von der Anreise via Autoput/Ex-Jugoslawien abgeraten, was selbst Automobil-Clubs heute noch tun, obwohl schon seit Jahren kein Risiko mehr besteht und die Straßenverhältnisse dort so gut wie nie zuvor sind.

Fohrer scheut sich auch nicht, im Reiseführer Raum für kritische Betrachtungen griechischer und speziell kretischer Probleme zu lassen, u.a. Umweltschutz und Tierleid. Ebenso findet er für die Vergangenheit Kretas und insbesondere die spezielle Geschichte der deutschen Besatzung auf Kreta im zweiten Weltkrieg die passenden Worte.

Abgerundet wird das Werk durch die Vielzahl der enthaltenen Wanderungen, die nach bisheriger eigener Erfahrung immer gut beschrieben sind und sich mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden über die gesamte Insel verteilen. Wer nicht gerade einen mehrmonatigen Wanderurlaub auf Kreta verbringen möchte, kann sich spezielle Wanderführer eigentlich sparen. Einziger Wermutstropfen in diesem Kontext sind die über die Webseiten des Michael-Müller-Verlags gratis erhältlichen GPS-Tracks zu einigen Wanderungen; diese sind offensichtlich ohne jede Nachbearbeitung übernommen worden, so dass die Qualität von gut bis wirklich grottenschlecht reicht, so ist z.B. eine einzige Wanderung in 7 Einzeltracks zerlegt, von dem einer gerade mal 20m lang ist und ein anderer dafür offensichtliche Abweichungen und Sprünge von mehreren 100 Metern hat.

Das sollte man aber nicht überbewerten, da die Tracks ausdrücklich zusätzlich und gratis angeboten werden, außerdem lassen sich alle Wanderungen auch gut ohne GPS durchführen, wozu man sich dann allerdings bei regelmäßigem Gebrauch vielleicht Kartenblätter von Anavasi besorgen sollte, denn die dem Reiseführer beiliegende Karte ist zwar für hauptsächlich autofahrende Leser wirklich prima geeignet und ausreichend, zum Wandern in unbekanntem Gebiet aber nur begrenzt tauglich, dazu ist der Maßstab von 1:200.000 einfach nicht optimal.

Fazit:

Der Reiseführer 'Kreta' von Eberhard Fohrer ist DIE Kreta-Bibel schlechthin, mit 24,90 EUR wohl nicht das günstigste Werk, aber sicher jenes mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer ihn noch nicht besitzt, sich für Land und Leute interessiert und was von der Insel sehen möchte, benötigt ihn eigentlich zwingend. Und zwar eigentlich nur ihn, denn umfassender und präziser ist aktuell kein anderer Reiseführer.

Wer schon eine ältere Vorgänger-Auflage hat, wird trotzdem von der neuen Ausgabe profitieren, da das Werk inhaltlich wirklich gut gepflegt wird und in fast allen Bereichen aktualisiert und überarbeitet wurde.

Top 10 der Kreta-Reiseführer

01.03.2009 17:58:20
Zehn der besten Kreta-Reiseführer und Kreta-Karten finden sich in dieser Liste:

Kreta: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps Kreta: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
Neu ab: EUR 21,90
Gebraucht ab: EUR 21,62
Bewertung:

Amanzon-Kundenurteil/Testbericht

Wer das ursprüngliche Kreta erleben will und dabei auf ein verlässliches Reisehandbuch setzt ist hier genau richtig. Insbesondere die Möglichkeit Wanderungen mit GPS Unterstützung durchzuführen, finde ich eine tolle Kombination. Die Daten holt man sich online vom Verlag. Der Reiseführer bringt einen an Orte, die wirklich einzigartig sind. Wir fahren nun bereits das dritte Jahr hintereinander nach Kreta und das Reisehandbuch inklusive der herausnehmbarern Karte war und ist immer dabei. Wie gesagt, es gibt kein Besseres.

Wir waren überrascht wie genau und detailliert dieser Führer ist. Er hat uns sehr geholfen um auf Kreta zurecht zukommen.

Um es vorweg zu nehmen: Es gibt keinen besseren (deutschen) Reiseführer für Kreta - leider... Der Michael-Müller-Verlag ist bekanntlich Synonym für erstklassige Griechenland-Reiseführer. Dieser fällt allerdings und unerklärlicher Weise so negativ aus der Reihe, dass man überlegen sollte, "flankierend" zu englischem Material zu greifen. Positiv: Vom Umfang her ist dieser Reiseführer nicht zu schlagen, in aller Regel sind die Informationen auch gut strukturiert, der teilweise schlechte journalistische Schreibstil Geschmackssache. Der Informationsgehalt ist wirklich enorm, für jeden ist etwas dabei und nur deshalb (!) verdient er den dritten Stern. Negativ: "Auflage 2009" ist - sorry - ein reiner Etikettenschwindel. In 2 Wochen Kreta rauf und runter mussten wir dies mehrfach feststellen. Dass die Wildziegen in der Samaria-Schlucht mittlerweile nicht mehr äußerst selten anzutreffen sind, sondern im Ort Samarià den Touristen sogar aus der Hand fressen, mag man nachsehen. Der gutgemeinte Tipp aber, sich die Sitzplätze im Zubringerbus ab Chania (KTEL) am besten vorher reservieren zu lassen, führt hingegen lediglich dazu, dass man den Weg zum Busbahnhof am Vortag umsonst geht. Man kann nämlich mittlerweile nichts mehr reservieren und verliert so nur unnötig Zeit. Nicht nur lästig, sondern wirklich ärgerlich hingegen sind die subjektiven Eindrücke des Autors, besonders, wenn es um Restaurant-Tipps geht. Empfehlungen wie "sehr gute kretische Küche" werden da z.T. für reine Touristenabsteigen vergeben, in denen u.a. auch Schnitzel, Pizza und Toast angeboten werden oder aber griechische Allerweltsküche mit industriellen Fertiggerichten. Immer wieder fiel uns dabei auf, dass die empfohlenen Wirte von ihrer positiven Erwähnung im Reiseführer wußten, weil der Autor selbst sich ihnen als solcher zu erkennen gegeben hatte (es überrascht daher nicht, dass umgekehrt auch immer wieder von besonders freundlichen oder großzügigen Wirtsleuten die Rede ist). Die Freundlichkeit endet nämlich spätestens dann, wenn der Wirt merkt, dass er keinen "normalen" Touristen, sondern einen die Sprache fließend sprechenden Griechen vor sich sitzen hat, der etwa zwischen hausgemachten und Fertigsalaten unterscheiden kann. Ein ähnlich persönlich gehaltener Übernachtungstipp in der Altstadt von Chania aber war mit Abstand "der Hammer". Von außen ein altes, italienisch anmutendes Gebäude mit einem engen Eingang in einer Seitengasse. Die Treppe zu den oberen Zimmer ist so steil und eng, dass man maximal einen Trolley verwenden kann. Der Hausherr war zunächst auch sehr freundlich und redselig (er erzählte schmunzelnd, dass der nette Journalist vom Michel-Müller-Reiseführer ihm sogar über seine Söhne nach New York hatte ausrichten lassen, dass seine Pension wieder im aktuellen Reiseführer empfohlen werde). Das einzig noch freie Dachgeschosszimmer schien im ersten Moment auch tatsächlich ein Volltreffer zu sein. Schnuckelig eingerichtet, vielleicht ein bißchen eng, aber mit eigener Dachterrasse und tollem Ausblick! Wir wollten schon fast alle Pläne über Bord werfen und für eine ganze Woche dort logieren, so groß war anfangs die Begeisterung. Nach der zweiten Nacht hingegen waren wir froh, endlich draußen zu sein. Dass das Haus weder von außen, noch von innen auch nur ansatzweise etwas mit einem venezianischem Palazzo zu tun hat, war uns egal (in der Tat hatte innen nahezu alles einen "Do-it-yourself"-Anschein). Zimmer und Bad jedoch waren beim zweiten Blick nicht nur ungepflegt, sondern total verdreckt. Der Duschabfluss war verstopft, über die Marmorsperre tretendes Duschwasser lief zwar über den Reserveabfluß neben der Toilettenschüssel ab, gleichzeitig aber leider auch mitten in das Schlafzimmer, so dass wir mehrfach eine halbe Überschwemmung hatten (beim Zahlen haben wir dem Besitzer, der mangels fest besetzter Rezeption nur zufällig oder über Handy erreichbar ist, davon berichtet, wahrscheinlich wird er das Leck suchen, sicher ist das aber nicht, denn dass z.B. die 2. Nachttischlampe im Zimmer schon seit geraumer Zeit keine Glühbirne mehr hatte, hat ihn ebenfalls nicht sonderlich gestört). Das absolute "No-go" aber war die Gesellschaft in Form von etwa einem halben Dutzend Küchenschaben, das es sich jede Nacht in unserem Bad gemütlich machte (was bedeutet, dass alle Zimmer davon betroffen sind). Als wir dem Besitzer bei der Abreise auch davon berichteten, verhielt er sich plötzlich eher distanziert. Vielleicht fragen Sie sich nun, wie man in diese Absteige gelangen kann? Ganz einfach nachzulesen auf S. 600 dieses Reiseführers: "Kleine Pension in einem 600-jährigen venezianischem Palazzo. Die beiden netten Besitzer... haben viel Geld, Zeit und Liebe in die Instandsetzung des Hauses investiert - ein echtes Schmuckstück mit viel altem Charme. Zimmer gepflegt und geräumig..." Umgekehrt wiederum werden echte Geheimtipps als solche gar nicht wahrgenommen, sondern oft nur nebenbei erwähnt. Wer z.B. in Westkreta ist und wirklich authentische kretische Küche genießen und vom Massentourismus unverdorbene Kreter kennenlernen will, sollte den Weg nach Pollirrinia zur Taverne "Akropolis" in Kauf nehmen. Ach ja: Das Wirtsehepaar ist keine "junge Familie" (wie auf S. 656 beschrieben) mehr, sondern zusammen mindestens 140 Jahre alt, die englisch sprechende Tochter mittlerweile selbst verheiratet und Mutter eines Kindes (soviel zur Neuauflage). Fazit: 1. Es gibt keinen besseren, weil informativeren Reiseführer für Kreta, wer aber Geld sparen will, kommt getrost mit einer Alt-Auflage aus. 2. Überall da, wo der Autor (dessen negativer Grundton im Schreibstil von einem anderen Rezendenten zu Recht gerügt wird) Einheimische namentlich lobend erwähnt, sollte man besonders kritisch sein. 3. Von griechischer Küche und den Menschen dort hat der Autor allenfalls soviel Ahnung, wie von venezianischen Palazzi. 4. Bleibt zu hoffen, dass der Michael-Müller-Verlag im Interesse seines guten Namens die nächste Auflage grundlegend überarbeitet und damit vielleicht einen Autor betraut, der sich selbst ein objektives (!) Bild macht über Empfehlungen und Geheimtipps.

In diesem Reiseführer wird wirklich alles beschrieben. Jede Ecke von Kreta wird erwähnt. Das es schon die 18. Auflage ist, spricht für sich. Es ist kein Reisebüchlein sondern ein dickes Reisehandbuch, doch für diesen Informationsgehalt, ist jedes Gramm mehr Wert.

Auf etwas mehr als 750 Seiten werden werden Unmengen an Urlaubs- und Insidertipps sowie Informationen rund um die Insel Kreta vermittelt. Die Informationen sind sehr ausführlich und sogar Grundrisse einzelner Ruinen sowie Führungen durch Museen sind enthalten. Alles mit guten Wegbeschreibungen, so das man das gewünschte Ziel auch ohne Navi problemlos finden kann (eine zusätzliche Übersichtskarte die es meistens umsonst bei der Autovermietung gibt ist allerdings trotzdem empfehlenswert, da es keine solche in dem Buch gibt). Generell sollte man sich ein Auto mieten, um alle Stellen der Insel erreichen zu können, da man mit dem Bus eher eingeschränkt ist. Ich kenne keinen anderen Reiseführer, der einem so viele gute Informationen über diese Insel geben kann. Beim Durchblättern wird schnell klar: Man benötigt mehr als 14 Tage um alles Sehenswerte dieser Insel zu sehen. Zudem werden viele Wanderstrecken vorgestellt, wobei einige allerdings erhöhten Schwierigkeitsgrad haben, da sie sich über einen ganzen Tag ziehen können und über Felsen und Stein gehen, also definitiv nicht alles nette Spaziergänge sondern teils wirklich auch für trainierte Menschen anstrengend (auf jeden Fall immer viel zu trinken mitnehmen und Pausen machen). Allerdings wird man hierbei mit wunderschönen Ausblicken belohnt. zudem werden auch Ziele vorgestellt, an denen man sich nicht mit tausend anderen Touristen längsdrängeln muss. Insgesamt kann ich diesen Reiseführer allen, welche Urlaub auf Kreta machen und hierbei nicht nur am Stand vor dem Hotel liegen wollen sehr empfehlen. Volle fünf Sterne.

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MARCO POLO Reiseführer Kreta (Marco Polo Reiseführer) MARCO POLO Reiseführer Kreta (Marco Polo Reiseführer)
Neu ab: EUR 9,95
Gebraucht ab: EUR 3,96
Bewertung:

Beschreibung

Wenn ein Preis für besonders fundierte Griechenland-Kenntnisse zu vergeben wäre, stände Klaus Bötig auf dem Treppchen. Mehr als 70 (in Worten: siebzig) Bücher hat er mittlerweile über Hellas veröffentlicht oder mitbetreut. Angesichts dieses enormen Know-hows darf man vom Marco-Polo-Band Kreta einiges erwarten. Schließlich zeichnet Bötig auch hierfür verantwortlich. Wahrscheinlich stellt es für den kompetenten Autor eine Schwierigkeit dar, die vielen Erfahrungen und Hintergrundinfos in dem engen Korsett der handlichen Marco-Polo-Guides unterzubringen. Denn statt umfassenden Essays hat sich die Reihe den schnell auffindbaren und kurzen Insider-Infos verschrieben. Wer also ausschweifende Ausflüge in die griechische Mythologie erwartet, liegt hier weniger richtig. Mit Detailplänen des Palastes von Festós und Knossos sind die Grenzen bereits erreicht. Im Vordergrund stehen vielmehr neuzeitliche und pragmatische Aspekte, die gewohnt gut recherchiert auch gegeben werden. In dem in allen Marco-Polo-Bänden neu eingeführten Kapitel "Mit Kindern reisen" finden sich zudem Anregungen für Abenteuerfahrten auf unbewohnte Nachbarinseln, beliebte Spaßbäder oder geführte Maultier-Touren. Wer sich schneller fortbewegen möchte, zum Beispiel per Automobil, wird den detaillierten Reiseatlas im Anhang schätzen. Er macht fast ein Fünftel des Buches aus! Aber auch Mountainbikern, Paraglidern oder Höhlenwanderern wird auf farbigen Extraseiten der Weg gewiesen. Kommt man von selbigen dennoch ab, hilft der mehrseitige Sprachführer, sich mit Einheimischen abseits der Touristenhochburgen behelfsmäßig zu verständigen. Bis zum nächsten im Marco Polo beschriebenen Ort wird man es schon schaffen. Denn weit ist dieser sicher nicht entfernt. --Christian Haas

Amanzon-Kundenurteil/Testbericht

Wir waren im September 09 für 12 Tage auf Kreta und sind davon 8 Tage mit dem Auto unterwegs gewesen. Der MP Reiseführer war für uns sehr hilfreich, vor allem für einen Erstbesuch auf der Insel gut gewählt. Was mich beeindruckt hat, waren die Restaurant Empfehlungen, die wirklich sehr gut waren. Empfehlenswert !

Kennt man einen, kennt man alle. Auch dieser Marco Polo Reiseführer ist übersichtlich und kompakt, die wichtigsten Infos für einen groben Überblick des Urlaubslandes sind enthalten. Was ich ein wenig vermisst habe sind genaueAngaben zu Wanderwegen, da man z. B. den Wanderweg nach Zakros zwar empfohlen, jedoch nicht wirklich genau beschrieben hat, haben wir unser Ziel leider nicht erreicht, sondern uns in den Olivenbaumplantagen verlaufen. Laut Marco Polo sollte der Fussweg aber ganz leicht zu finden sein. Ansonsten wie üblich schön bunt und durchaus hilfreich.

Ich wollte den Marco Polo Reiseführer und hab Ihn bekommen. Was soll ich hier schreiben?

Wir bereisen diese herrliche Insel des öfteren und kennen schon eine Menge. Der ausführliche "Müller"-Reiseführer ist immer im Gepäck. Aber um zwischendurch einfach mal was nachzublättern, ist dieser kleine RV ideal. Mini-Sprach-Atlas, 10 Seiten Straßenkarten, die einen sicher quer über die Insel führen, Citypläne im Umschlag, Insider-Tipps, d.h. Ideen für Ausflüge und Touren sind ebenso enthalten wie Infos über die Historie, über Museen, Essen, Einkaufen etc. Die wichtigsten Städte [von Chania nach Rethimnon und von Heraklion bis Agios Nikolaos] werden im Kurz-Portrait gut vorgestellt. Ausgesprochen hilfreich für Kurz-Urlauber ist das Kapitel "24 Stunden auf Kreta". Ich habe mir die aktuelle Ausgabe 08 zugelegt - einfach Klasse. Wer während des Spaziergangs zwischendurch mal was nachblättern möchte, für den hat Marco Polo einen guten Mittelweg zwischen kompakten Reiseführern und zu sehr abgespeckten Heftchen gefunden. Der Preis von 9,95 € ist m.E. absolut angemessen. 2 Stunden Parken in der Stadt kosten schon ebenso viel.

Ich habe diesen Reiseführer letztes Jahr gekauft. Er ist kurz abgefaßt und informativ, ausschlaggebend für den Kauf allerdings war der Autoatlas der hinten drin ist. Da wir ein Mietauto hatten, war dieser Teil besonders wichtig und ist immernoch eine der besten Karten, die ich je von Kreta hatte. Da die EU viele Gelder für Straßen locker gemacht hat, kann ich nur sagen, daß wir ohne verloren gewesen wären. Der Informationsteil ist wie gewohnt eher knapp. Aber wer Kreta einmal gesehen hat, wird feststellen, daß man Wochen und Monate braucht, um alles zu sehen und dann bräuchte man einen Reiseführer von mehreren Telefonbüchern Dicke, wenn man alle Infos drin haben will. Ich empfehle daher ruhig parallel einen anderen Reiseführer zu kaufen. Ich habe den von ADAC noch.Auch zu empfehlen ist der Sprachführer Griechisch von Marco Polo als Ergänzung.

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ADAC Reiseführer Kreta: Hotels. Restaurants. Museen. Antike Stätten. Wanderungen. Dörfer. Kirchen. Strände. Top Tipps ADAC Reiseführer Kreta: Hotels. Restaurants. Museen. Antike Stätten. Wanderungen. Dörfer. Kirchen. Strände. Top Tipps
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Gebraucht ab: EUR 2,93
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Amanzon-Kundenurteil/Testbericht

Der Führer wurde vorwiegend für die Ziele im Osten der Insel benutzt. Für den Normaltouristen reicht er völlig aus, die sehenswerten Ziele sind allesamt aufgeführt und gut beschrieben. Besonders die Karten am Anfang und Ende des Büchleins sind hilfreich. Die einzelnen Ziele sind nummeriert und im Beschreibungsteil analog aufgeführt und somit leicht zu finden. Das kleine Format ist handlich und lässt sich leicht in jeder Handtasche oder Gürteltasche unterbringen.

Bin zurzeit auf kreta und der Reisefuehrer ist Gold wert. Hat viele nuetzliche Reisetipps fuer mich.

Auch dieser ADAC-Reiseführer über Kreta ist (wie auch die anderen Reiseführer, die wir aus dieser Serie genutzt haben) wieder mehr Wert, als er kostet! Sowohl im vorjährigen Urlaub (Kreta-Süd), wie im diesjährigen (Kreta-Ost) war er unser ständiger Begleiter im Auto und beim Erkunden der vielen sehenswerten Seiten Kretas. Der Reiseführer ist übersichtlich aufgebaut und birgt trotz der handlichen Größe eine Fülle am stimmigen Informationen. Wir haben zur Vertiefung noch den etwas unhandlicheren Reiseführer von E. Fohrer aus dem Michael-Müller-Verlag hinzugenommen und finden, dass dies die ideale Kombination für einen gelungenen Individualurlaub ist!

Dieser ADAC-Kreta-Reiseführer entspricht nicht dem, was ich von ADAC gewohnt bin. Ungeordnet, ohne wirklich gute Tips, mäßig erklärt und oft schlecht recherchiert, könnte man die Infos aus diesem Reiseführer auch ganz leicht den Prospekten entnehmen, die in Pauschalhotels aufliegen. Alles in allem ziemlich unbrauchbar.Dieses sehr mäßige Kreta-Werk eignet sich maximal für Pauschalreisende, die sich im Rahmen einer organisierten Bustour ein bisschen über die Massentourismus-Ziele informieren möchten. Allen Individualreisenden rate ich dringend von diesem Reiseführer ab!

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DuMont direkt Kreta DuMont direkt Kreta
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Gebraucht ab: EUR 2,18
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Amanzon-Kundenurteil/Testbericht

Sicherlich muss jeder für sich den besten Reiseführer finden. Aber für uns war dieser einfach der Beste. Die kleinen Tipp's für Restaurant's usw. waren einfach spitze. Dazu kommen noch die kleinen Routen, die sich auf verschiedene Themen beziehen. Ausgestattet mit diesem Reiseführer und der Karte (mit dabei) waren wir mit Erfolg viel unterwegs. Ich würde jedem diesen Reiseführer empfehlen.

Ich wollte einen kompakten Reiseführer für günstiges Geld. Mit dem DUMONT direkt habe ich den richtigen für meinen Kurzurlaub gefunden. Habe in 1 Wochen den ganzen Norden Kretas mit dem Mietwagen ohne Reiseleitung erkundet und dank der beiliegenden Landkarte und den einzelnen kleinen Stadtplänen überall sehr gut hingefunden. Die einzelnen Orte und Sehenswürdigkeiten sind zwar nur recht kurz beschrieben, doch bei einem Reiseführer im Handtaschenformat kann keine kulturelle Komplettabhandlung erwartet werden. Die praktischen Tipps und die Hinweise auf spezielle Internetseiten waren recht brauchbar. Alles in allem ein brauchbarer Reiseführer für Kurzurlauber.

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Kreta / Kriti 1 : 140 000: Ausflugs- und Wanderkarte. Mit Ortsregister. GPS-geeignet Kreta / Kriti 1 : 140 000: Ausflugs- und Wanderkarte. Mit Ortsregister. GPS-geeignet
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Lonely Planet Reiseführer Kreta Lonely Planet Reiseführer Kreta
Neu ab: EUR 15,95
Gebraucht ab: EUR 15,95
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Amanzon-Kundenurteil/Testbericht

Der Reiseführer ist sehr gut zur Vorbereitung auf den Urlaub, sehr informativ, mit viel Hintergrundinfos. Hier kann man gut planen, was man denn im Urlaub sehen möchte, und auf was man verzichten kann. Vor Ort würde ich dann aber doch den Reiseführer von Marco Polo vorziehen, der optisch einfach ansprechender und übersichtlicher ist, zumindest dann, wenn man bereits weiß, was man sehen will.

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NATIONAL GEOGRAPHIC Spirallo Reiseführer Kreta: Magazin. Infos und Tipps. Touren. Reiseatlas NATIONAL GEOGRAPHIC Spirallo Reiseführer Kreta: Magazin. Infos und Tipps. Touren. Reiseatlas
Neu ab: EUR 9,95
Gebraucht ab: EUR 3,99
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Amanzon-Kundenurteil/Testbericht

Bei diesem Reiseratgeber gibt es nichts zu bemängeln. Ich konnte viel über "Land und Leute" lesen. Zu den Sehenswürdigkeiten bzw. Hichlights, wie z.B. Knossos oder Heraklion mt seiner venezianischen Festung, stand viel informatives und geschichtliches... Es gibt auch schöne Hotel und Restauranttipps, sowie Empfehlungen welche Tageszeiten am besten sind um verschiedene Orte zu besuchen. Einige Bilder und Fotos sind enthalten, die wichtigsten Worte und Sätze, die man im Griechischen gebrauchen könnte. Man erfährt auch wichtiges über Verkehrsregeln, Busfahren, Taxi usw... Schön ist auch die Spiralbindung, die besseres aufklappen und auflassen der Seiten ermöglicht. Rundum ein gelungener Ratgeber. Für die nächste Reise würde ich wieder einen National Geographic nehmen!

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Rebellen auf Kreta: Eine ungewöhnliche Reise durch Kretas Geschichte, Sprache und Landschaften. Ein Buch über Freundschaft, wildes Denken und wundersame Erlebnisse Rebellen auf Kreta: Eine ungewöhnliche Reise durch Kretas Geschichte, Sprache und Landschaften. Ein Buch über Freundschaft, wildes Denken und wundersame Erlebnisse
Neu ab: EUR 14,80
Gebraucht ab: EUR 14,00
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Amanzon-Kundenurteil/Testbericht

Wahrscheinlich habe ich mir das Buch zum falschen Zeitpunkt (starkes Kreta-Fernweh bei hoher Arbeitsbelastung) und mit der falschen Erwartung gekauft, aber ich war trotz einiger Pluspunkte eher enttäuscht. Das liegt daran, dass der Autor neben der Großartigkeit und Originalität Kretas und seiner Bewohner vor allem seine eigene Großartigkeit und Originalität und die seiner Freunde beschreibt. Der Untertitel "Freundschaft, wildes Denken und wundersame Erlebnisse" bezieht sich auf seine Freundschaft mit Hanns und Peter aus Berlin und Wuppertal, nicht auf Kreter. Mit diesen Freunden hat er den "Club skeptischer Rationalisten" gegründet, einen akademischen Stammtisch, dessen Gedankenkonstrukt die "kretischen Wandermönche" als Beispiel innerhalb seiner Ideen zur Relativitätstheorie sind. Letztere hat er nach eigenen Angaben an Wissenschaftsverlage nicht loswerden können und versucht nun, sie auf diesem Weg an den Mann zu bringen, was mich eher gestört hat. Manche seiner Gedankengänge sind wirklich interessant, man muß aber teilweise auch in der Stimmung dazu sein, sie zu durchdenken. Der Schreibstil des Autors ist witzig in der Art von Douglas Adams, allerdings fehlt ihm manchmal dessen Leichtigkeit. Kreta kommt glücklicherweise nicht ganz zu kurz, die Begegnungen mit Einheimischen sind nicht sensationell neu, aber durchaus mit Wiedererkennungswert beschrieben. Die Beschreibungen der Geschichte Kretas sind hervorragend und spannend. Sehr gut gefallen hat mir die Seite über die aktuelle politische Lage. Das absolute Highlight für mich war die Art, wie der Autor dem Leser die griechische Sprache näherbringt. Überall im Text sind griechische Begriffe in deutscher und griechischer Schreibweise eingefügt, dazu die Bedeutung und Aussprachehilfen, öfter auch kleine Einführungen in die Grammatik. Man kommt beim Lesen ganz automatisch immer mehr in die Sprache hinein, hat richtige kleine Erfolgserlebnisse - schön!

Mit großem Spaß habe ich Scheunemanns "Rebellen auf Kreta" gelesen. Die Mischung aus Geschichte und Geschichten finde ich sehr gelungen. Man erfährt einerseits viel über die leidvolle Geschichte der verschiedenen Besetzungen und den Widerstand der Kreter dagegen, andererseits gibt es amüsante Geschichten über das Dorfleben, die Bewohner und Gäste der Insel. Nicht ohne Ironie bezieht der Autor auch sich selbst und seine Freunde mit ein. Ein lesenswertes Buch für Leute, die Kreta und seine Menschen kennen und lieben, aber auch für Leute, die die Insel noch besser kennenlernen wollen.

"Rebellen auf Kreta" von E. Scheunemann ist ein wunderbarer Genremix aus Geschichts-, Reise-, Landschafts- und Sprachführer, aufgelockert durch lustige und interessante Anekdoten und Anekdötchen eines Autors, der diese wunderbare Insel und ihre ebenso wunderbaren Bewohner offenkundig heiß und innig liebt. Selten wurde Geschichte so unterhaltsam vermittelt. Schön zu lesen, unbedingt zu empfehlen!

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Baedeker Allianz Reiseführer Kreta Baedeker Allianz Reiseführer Kreta
Neu ab: EUR 17,95
Gebraucht ab: EUR 4,95
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Amanzon-Kundenurteil/Testbericht

Dieser Baedeker Reiseführer präsentiert sich im gewohnten Gewand und leider auch mit den gewohnten Schwächen. Während die Beschreibung der Ortschaften und die Bebilderung wie gewohnt gut sind, sind die Empfehlungen für Touren und der Hinweis auf nicht museale Ausflüge sehr knapp und damit nicht für jeden eine Bereicherung seines Urlaubs. Besonders jüngere Leute werden sich anhand diser Tips eher langweilen. Der Einführungsteil mit dem kurzen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt, die Wirtschaft der Insel und die geschichtliche Entwicklung ist interessant und lesenswert. Von den sehr guten Abbildungen abgesehen, wirkt der Führer etwas müde und lieblos. Wohl dem, der noch einige andere im Gepäck hat und damit froheren Mutes seinen Urlaub auf dieser herrlichen Insel mit der herben Gastlichkeit verleben kann. Einzig die erwähnten Fotos geben einen realistischen Eindruck von diesem schönen Flecken Erde. Abschließend sei noch betont, das sich der Urlaub auf Kreta mehr lohnt, als man nach dem Durchsehen dieses Buches vermuten würde. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

Da ich aus Erfahrung noch nicht klug geworden war, kaufte ich mir diesen Baedeker Reiseführer. Ich hätte es besser wissen müssen, da ich schon bei anderen Gelegenheiten damit auf die Nase fiel. Aber ich lasse mich eben immer wieder durch den ansprechenden Einband und die gut gelungenen Bilder beeindrucken. Nach dem Einführungsteil geht dem Büchlein schnell die Luft aus. Wer gern nur ins Museum geht, wird an dem Führer seine wahre Freude haben. Die dreizehn Seiten Beschreibung allein für das archäologische Museum in Heraklion lassen jeden ahnen, welch Geistes Kind hier am Werke war. Da ist es doch ganz klar, daß in diesem Führer kaum Platz für Hinweise an Idividualtouristen bleibt und selbst eine gute Zusammenstellung von empfehlenswerten Touren fehlt. Ich hatte das Gefühl, daß hier mit durchaus gutem Namen versucht wird, mit möglichst wenig verwertbarer Information möglichst viele Seiten zu füllen. Na gut, wenigstens die Abbildungen bieten ein wenig Trost, weil man sie in einem normalen Kurzurlaub eh nie so gut zusammenfotografieren könnte. Ansonsten ist Reiseführer eher übertrieben ausgedrückt für dieses schwache Buch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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Kreta Reise-Handbuch: Ausführliche und fundierte Routenbescheibungen. Hintergrund-Informationen. Geschichte. Geographie. Strände. Sport. Stadtrundgänge. ... Archäologie. Unterkünfte. Tavernen Kreta Reise-Handbuch: Ausführliche und fundierte Routenbescheibungen. Hintergrund-Informationen. Geschichte. Geographie. Strände. Sport. Stadtrundgänge. ... Archäologie. Unterkünfte. Tavernen
Neu ab: EUR 8,34
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Amanzon-Kundenurteil/Testbericht

Umfassendes und trotzdem übersichtlich gestaltetes Reisehandbuch das auf insgesamt ca. 700 Seiten, einschließlich einer Reisekarte, einen Gesamtüberblick über Kreta gibt. Zusätzliche, nützlich Anregungen und Tips vervollständigen dieses Reisehandbuch, das an Informationsfülle weit über einen allgemeinen Reisführer hinausgeht.

Auch ich kann mich den anderen positiven Rezensionen nur anschließen. Haben soeben unsere Kreta-Reise nach 2 Wochen beendet und während des Urlaubs immer wieder dieses Buch zur Hand genommen. Es steht eigentlich alles drin, was man, gerade als Individual-Reisender, über Kreta selbst, Land und Leute sowie interessante Episoden aus Kretas Geschichte erfahren muss und auch sollte. Wir haben dieses Buch während unserer Ausflüge per Mietwagen immer mitgenommen, da es übersichtlich gegliedert ist und über sehr viele Hintergrundinformationen und entsprechend gute Übersichtskarten verfügt. Sehr hilfreich war es in vielen kleineren Orten, auf der Straßenkarte/Landkarte die griechische Schreibweise mit aufgeführt zu haben. Die Tourenvorschläge sind sehr gut recherchiert und zusammengestellt. Zwischenzeitlich könnte jedoch das eine oder andere aktualisiert werden, da sich unsere kurz vor dem Urlaub erhaltene Ausgabe aus dem Jahre 2002 befand. Die vorgeschlagenen Restaurants kann ich nicht alle weiterempfehlen. Auch hier scheint sich zwischenzeitlich in Punkto Essenqualität und Service einiges zum Nachteil verändert zu haben. Letztendlich kann ich dieses Buch jedem Kreta-Reisenden sehr empfehlen!

Für jeden der die Insel auf eigene Faust kennenlernen möchte ist dieses Buch ein erstklassiger Begleiter. Wir haben das Reisehandbuch auf unserem zweiwöchigen Urlaub verwendet und viele Tipps und Hinweise über Reiseziele, Sehenswürdigkeiten, Tavernen und Unterkünften erhalten. Besonders hilfreich sind die gelben Seiten mit den regionalen Reisetipps zu den wichtigsten Orten. Man sollte sich von den über 700 Seiten starken Buch nicht abschrecken lassen, es ist noch ein handliches Taschenbuch. Eine Reisekarte iegt dem Buch ebenfalls bei, die als Strassenkarte bestens geeignet ist.

Die beiden Autoren haben ein überaus informatives Reisehandbuch geschrieben, das alles bedient, was man Individualreisender wissen will: höchst kompetent, ausführlich, anschaulich und aktuell. Auch wer Kreta gut kennt, wird hier noch auf Infos stossen, die neu sind. Tatsächlich hatte ich noch nie einen so gut gemachten Reiseführer in der Hand! Super sind die Reise-Tips mit Vorschlägen für Routen (auch abseits der großen Straßen), Unterkünfte und Restaurants. Alles, was beschrieben wurde, habe ich genau so vorgefunden. Wer Kreta abseits von Pauschalurlaubern erleben möchte, kriegt kein besseres Buch!

Dieses Reisehandbuch ist unentbehrlich für alle, die Kreta auf eigene Faust entdecken wollen. Neben guten Informationen zu Land und Leuten zeichnet sich der Reiseführer vor allem durch die Aktualität (gelbe Seiten mit Informationen zu Unterkünften, Restaurants, Sehenswürdigkeiten, die jedes Jahr aktualisiert werden), durch das schöne, übersichtliche Layout (ein Farbteil mit Fotos macht Lust auf die Reise und auch sonst finden sich zu jedem Ort Fotos), und durch gut recherchierte Tipps und Hintergrundinformationen aus.Besonders nützlich sind die Routenvorschläge und die genaue Beschreibung der archäologischen Stätten, zu denen es vor Ort oft keinerlei Hinweistafeln gibt. Auch die Restaurant-Tipps sind Gold wert, denn es ist nicht immer leicht, auf Kreta lecker essen zu gehen. Das Reisehandbuch nennt Restaurants, die mehr als Touristenfraß anbieten. Außerdem beschreibt es Orte, die in normalen Reiseführern nicht zu finden sind und abseits der Touristenströme liegen. Zu jeder Region gibt es Redaktionstipps, die auf besonders interessante, manchmal skurrile Sachen hinweisen. Weiteres Plus: Der Teil „Das kostet Sie Kreta“. Die übersichtlichere Alternative zum Kreta-Handbuch aus dem Michael Müller-Verlag.

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