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Kategorienarchiv: Orte und Regionen

Orte und Regionen

Matala – auch 2012 mit Festival

11.12.2011 13:09:33

In Matala wird auch 2012 ein Festival statt finden, wobei man den Begriff "Hippie" diesmal direkt aus der Ankündigung gestrichen hat.

Aber irgendwie sind die Hippies auch schon beim 2011er Festival ziemlich unter die Räder gekommen, insofern ist der Verzicht auf diesen Bestandteil nur konsequent, es handelt sich letztlich um ein kommerzielles Musik-Festival mit Kleinkunst, wie es auch an anderen Orten der Welt regelmäßig zu finden ist. Ich persönlich bin sicher nicht vor Ort, aber das hat auch mit meiner persönlichen Matala-Antipatie zu tun. ;-)

Stattfinden wird die Veranstaltung diesmal vom 02. - 04. Juni, sie versteht sich als eine multikulturelle Veranstaltung für alle Altersgruppen, erwartet werden bis zu 200 Künstler und Musiker.

Weitere Infos z.B. bei visitmatala.com

 

 

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Kalamaki nun bei Neckermann-Reisen…

27.02.2011 15:36:46

Kalamaki oder genauer, die Studios/Apartments Paradise, sind neuerdings auch über Neckermann-Reisen buchbar.

Ein paar Gedanken, was das wohl für einen vom Individualtourismus geprägten Ort wie Kalamaki bedeuten könnte, finden sich nebenan bei kalamaki.me:

Kalamaki - nun endgültig am Ende?!

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Kreta, Kalamaki – September 2010

06.10.2010 19:42:30

Lang erwartet und dann schon wieder vorbei, das liegt wohl in der Natur von Kurzurlauben. Und so sind wir nun schon wieder eine Woche im Lande nach unserem kurzen 9-Tage-Trip nach Kalamaki im Süden Kretas.

Obwohl ich es geplant hatte, war mir im Urlaub trotz WLAN und UMTS-Karte nicht nach Schreiben, so dass es mit den vorgesehenen Berichten von Unterwegs nichts geworden ist.

Allerdings bewegte sich unsere Reise auch in völlig unspektakulären Bahnen, so dass es ein kurzer Bericht hier, ein paar Bilder und später auch ein paar Fakten zu Kalamaki (dann aber auf kalamaki.me) völlig ausreichend sein werden.

Die Anreise mit Condor war problemlos, die Übernahme des Mietwagens von Kalamaki Rent Motors noch schneller und professioneller als gewohnt, da neuerdings die relevanten Daten für den Mietvertrag (Ausweisnummer, Führerscheinnummer, Daten usw.) vorab abgefragt werden und vor Ort in Heraklion dann tatsächlich der Papierkram nur noch eine schnelle Unterschrift erfordert. Perfekt, so waren wir trotz Plaudern innerhalb von 5 Minuten auf dem Weg in den Süden nach Kalamaki und konnten schon bald kurz nach Agia Varvara denn geliebten ersten Blick auf die Messara-Ebene werfen. Einfach schön.

Nach einer kurzen Begrüßung und etwas Quatschen im KRM-Office an der Plateia von Kalamaki ging's dann auch direkt in die gebuchte Unterkunft. Wir hatten uns wie üblich (und wegen der absoluten Top-Qualität) für die Apartments Finikas entschieden. Diesmal für das Haus 2, womit wir nun alle drei Häuser "durch" haben. ;-) Da das Haus zwei in zweiter Strandreihe liegt, hatte ich bzgl. Meerblick etwas Bedenken, obwohl wir uns für das Studio Nummer 30 in der oberen Etage entschieden hatten. Die Zweifel waren aber unnötig, der Meerblick (und die Ansicht der Paximadia-Inseln) ist fast ungetrübt, man guckt sehr schön über das Dach des vorgelagerten Hauses hinweg und hat so eine bezaubernde Aussicht. Leider gibt es auch dort eine durchgehende Matratze, was das einzige kleinere Manko für uns an den Apartments Finikas ist und uns von Buchungen dort aber nicht abhält. Das Gesamtpaket stimmt trotzdem.

Wirklich viel unternommen haben wir in der wenigen, zur Verfügung stehenden Zeit nicht:

  • Ausflug nach Plakias, Preveli und Umgebung mit Besuch netter Foren-Freunde
  • Spazierfahrt durch's Amari-Becken mit Besichtigungen von Olivenbäumen, Kirchen und sonstiger Kultur
  • Bummeln durch die umliegenden Orte wie Sivas, Pitsidia, Kamilari (nicht Matala! ;-) )
  • Spaziergänge
  • Wellen zählen und der Sonne beim Untergehen hinter den Paximadia zugucken

Naja, und natürlich stand jeden Abend gemütlich Essen gehen auf dem Programm...

Allerdings meist nicht in Kalamaki, denn Kalamaki ist zwar für den "Sundowner" optimal, das Essen allerdings unserer langjährigen Erfahrung nach zwar nicht schlecht, aber oft durchschnittlich und touristisch, letztlich langweilig. Daher fahren wir zum Essen eigentlich lieber in die umliegenden Dörfer, dieses mal im wesentlichen zu diesen Tavernen:

  • Sivas: Taverna Sactouris; bei Jannis und Sofia haben wir dieses Mal ganz hervorragend gegessen; gut gekochte, abwechslungsreiche Gerichte
  • Kamilari: Pizzeria Ariadni; für mich schlicht die weltbeste Pizza (und einer der allerbesten Feta sto fourno Griechenlands), in sehr schönem Ambiente mit fast ausschließlich Kerzenlicht
  • Sivas: Taverna Sigelakis; hat uns diesmal etwas enttäuscht, wir schieben das aber auf die Tagesform und unsere Auswahl der Gerichte. Im nächsten Urlaub testen wir noch mal.

Vor und nach dem Essen in Kalamaki haben wie gewohnt gerne bei Michalis im "Cafe Paradise" direkt an der Strandstrasse mittendrin gesessen, WLAN vorhanden!

Einen erst doch schockierenden Anblick bietet der abgebrannte Palmenstrand von Preveli, für den es allerdings offenbar (und ganz gut sichtbar) Hoffnung gibt: So gut wie alle Palmen, die wir sehen konnten, haben ein grünes Blätterherz in ihrem verkohlten Äußeren; und es sieht so aus, als ob diese Blatt-Austriebe sogar nach dem Brand schon ein Stück gewachsen sind. Überall auf der Insel blühen momentan Meerzwiebeln, was vor allem in der verbrannten Landschaft um das Kloster Preveli herum etwas bizarr und fast schon außerirdisch schön aussieht:

Blühende Meerzwiebel vor verbrannter Landschaft

Eines der schönsten Erlebnisse in Kalamaki war aber das Ausräumen eines zeitlich überfälligen Nestes von Caretta Caretta, der unechten Karettschildkröte, welches durch Stürme auch mit zuviel Sand begraben war, so dass die kleinen Schildkröten keine echte Chance hatten, selbst ans Tageslicht (oder eher Mondlicht) zu kommen. Die freiwilligen Helfer der Schutzorganisation ARCHELON (die sich übrigens auch über Spenden und Unterstützung freuen!) haben die Kleinen befreit und sie dann über einen "Highway" zum Wasser krabbeln lassen, was notwendig ist, um die Muskulatur der Beine/Flossen soweit zu trainieren, damit die Tiere dann erfolgreich lospaddeln können. Sie haben es schließlich schwer genug, schätzt man doch, dass nur 1 von 1000 Schildkröten zur Eiablage zurückkehren wird...

Hier zwei Bilder von Wettlauf zum Wasser:

Wettlauf zum Wasser

Flüssiger Erstkontakt

Dem Leser, der bis hier hin durchgehalten hat, will ich nun auch einige Sonnenuntergänge nicht vorenthalten. Alles weitere zu Kalamaki findet sich, wie oben schon erwähnt, dann künftig meist auf meiner speziellen Kalamaki-Webseite.

Sonnenuntergang mit Paximadia I

Sonnenuntergang mit Paximadia II

Sonnenuntergang mit Paximadia III

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Links rund um Kalamaki aktualisiert an neuem Platz…

05.06.2010 12:05:23

Ein Hinweis in eigener Sache:

Die Links rund um Kalamaki sind umgezogen und finden nun ihren festen Platz in der linken Seitenleiste unter "Linksammlung Kalamaki".

Im Rahmen dieser Umstrukturierung habe ich die Links auch aktualisiert, bzw. bin gerade dabei; es gibt eine größere Anzahl neuer Links, reingucken lohnt sich also vielleicht. ;-)

In der nächsten Zeit werden dann wohl auch weitere Linksammlungen für Orte aus der Umgebung hinzukommen.

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Buch: “Milia auf Kreta” von Nicolas Lahovnik

22.09.2009 19:39:48

Milia auf Kreta - Nicolas Lahovnik Soeben neu erschienen bei der “Books on Demand GmbH” ist das Büchlein MILIA AUF KRETA: Ein vergessenes Dorf - aus dem Dornröschenschlaf zum Öko-Tourismus von Nicolas Lahovnik. Für neue Kreta-Bücher bin ich ja immer zu haben, das fachliche Interesse in diesem Fall war aber nur nachrangig. Denn das Buch wurde schon vor der Veröffentlichung in fast allen deutschsprachigen Kreta-Foren intensiv und spam-artig beworben, so dass bei mir auch deshalb eine gewisse, zusätzliche Neugier geweckt wurde.

Milia kann prinzipiell ein ergiebiges Thema sein, handelt es sich doch um ein kretisches Dorf im Westen der Insel, welches nach Landflucht und Zerfall weitestgehend naturgetreu und naturnah wieder hergerichtet wurde, umgebaut in eine Art Hotelbetrieb für eine gut zahlende Klientel.

Der Schüler Nicolas Lahovnik hat nun einen vierwöchigen Aufenthalt dazu genutzt, eine Oberstufen-Projektarbeit für seinen Geographiekurs über eben dieses Milia zu erstellen; das Ergebnis wurde dann offensichtlich in einer Art Zweitverwertung zu diesem Buch umgearbeitet, was man ihm von Stil, Art und Umfang auch anmerkt.

Das winzige Werk (Format 19cm x 12cm) mit gerade mal 64 Seiten, davon knapp 20 Seiten Bilder, Tabellen oder Deck- bzw. Trennblätter, und geradezu riesiger Schrift mit 1 1/2 Zeilen Zeilenabstand bietet Lesestoff für knapp 20 Minuten, ich habe auf die Uhr geschaut.

Neben Vorwort, Einleitung und Epilog bleibt nur noch wenig Raum für Inhalte, hauptsächlich werden Geographie, Geschichte, Wiederaufbau und Betrieb des Ortes als Hotelbetrieb jeweils mehr angerissen als detailliert beschrieben; es finden sich wenig echte Fakten, der ganze Text wirkt auf den Leser eher wie aus einer Hochglanz-Werbebroschüre eines Tourismus-Unternehmens für Kreta und speziell Milia entnommen. Ein kritisches Hinterfragen der Ziele, Umstände und Auswirkungen des Projektes fehlt völlig.

Folgendes Zitat aus dem Epilog erklärt das vielleicht etwas näher und stimmt zumindest mich etwas versöhnlich:

“Dass ich all dies er-leben und er-fahren durfte, verdanke ich eigentlich meinen Eltern, denn sie waren es, die mir von Kindesbeinen an die kretische Kultur gezeigt haben.[…] Ich bin mir sicher, sie hatten bereits während meiner pränatalen Phase auf der Insel das kretische Feuer in mir entfacht.”

Wer Kreta liebt, verklärt oft einiges, man kennt das ja selbst…

Alles in allem ist das Buch aber mit 9,90 EUR Ladenpreis für das Gebotene schlicht zu teuer, es bietet kaum Informationen, die nicht auch direkt im Internet zugänglich wären, gleichzeitig ist es auch von der Aufmachung und den Fotos nicht so überzeugend, dass alleine dadurch der Preis gerechtfertigt wäre.

Mein Fazit: Man kann es mal lesen; hätte ich es aber selbst gekauft, hätte ich mich dann doch geärgert…

Milia im Internet: http://www.milia.gr/german.html

Anschließend ruhig auch ein bisschen googlen, es finden sich dann auch noch weitere Informationen wie Reiseberichte.

Hinweis: Das vorliegende Buch wurde mir vom Verlag, der Books on Demand GmbH, als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Anmerkung für die anonymen Rezensenten bei amazon.de, buecher.de usw:

Grundsätzlich finde ich es natürlich toll, wenn meine Texte soviel Anklang finden, dass sie inhaltlich fast identisch auf anderen Portalen wiedergegeben werden.  Allerdings sollte man auch aus Achtung vor dem Autor dem rezensierten Buch zumindest soviel Aufmerksamkeit schenken, dass man zu einer eigenen Kritik fähig ist.

Auch sollte man dann namentlich zu seiner Kritik stehen und nicht irgendwelche Pseudonyme wie Kläuschen aus Köln wählen... Es gibt zwar einige, die diese Anspielung verstehen werden, aber eine solche Art von halbanonymer Veröffentlichung haben weder der dort offensichtlich Gemeinte noch andere Kretakenner nötig.

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2 Wochen Kalamaki im Sommer…

23.08.2009 15:16:20

Piräus - Festos Palace - Warten auf's Boarding...Nachdem wir gut eineinhalb Wochen auf dem griechischen Festland (Reisebericht Naoussa, Reisebericht Arilla/Perdika) verbracht hatten, ging es zum Abschluss der Reise für vierzehn Tage nach Kreta, oder genauer, nach Kalamaki. Wohin auch sonst. ;-)

Mitten in der Nacht brachen wir in Arilla/Perdika auf und fuhren über Patras nach Athen/Piräus. Die Strecke lies sich eigentlich hervorragend fahren, obwohl man sich bis deutlich hinter Patras mehr oder weniger auf Landstraßen bewegt. Die Ausschilderung ist durchwachsen, mal steht Athen an den Schildern dann wieder für Dutzende von Kilometern nicht mehr. Uns hat’s nicht weiter gestört, der Kartensatz “Autodrive Hellas” hat uns auf unseren Garmin-Geräten sicher ans Ziel gebracht. Die Qualität der Autodrive-Karte für Griechenland ist doch wesentlich besser als selbst die aktuellste City Navigator 2010 für Garmin. Naja, die Zusatzkarte ist ja auch teuer genug…Blick auf Milos bei Gegenverkehr

Viel zu früh kamen wir in Piräus an, da es auf der Strecke, bedingt durch die Fahrt mitten in der Nacht, keinerlei Behinderungen gab. Gefahren sind wir mit der Tagfähre von Minoan Lines, in diesem Fall der Festos Palace.

Die Fähre war gut gebucht und durch die Tagesfahrt war es auf Deck entsprechend voll und laut; wir saßen die ganze Zeit am Pooldeck und konnten so die ganze Fahrt über einen schönen Blick über’s Meer und die vorbeiziehenden Inseln wie Milos (siehe Bild) und Anti-Milos werfen.

Nach gut sechs Stunden Fahrt war dann Heraklion erreicht, das Ausschiffen ging noch ganz zügig, das Chaos brach dann beim Verlassen des Hafengeländes aus, wo der Verkehr von ca. 10 Fahrspuren sich letztendlich auf 1,5 Spuren traf. Aber auch das Hindernis war nach einiger Zeit genommen und es ging zügig über die Berge gen Süden nach Kalamaki. Der erste Blick von oben über die Messara-Ebene gab das gewohnte Gefühl von “Angekommen-sein” und ein paar Minuten später konnten wir das Auto in Kalamaki vor dem Office von Kalamaki Rent Motors abstellen, wo wir noch die Schlüssel für unser Apartment im Finikas III entgegen nahmen.

Das von uns bewohnte Apartment im Finikas III ist in gewohnter KRM-Qualität ausgestattet und verfügt über einen sehr großen Balkon sowie eine von Wohnraum abgetrennte Küche. Der Blick in Richtung mehr ist ein bisschen getrübt durch das daneben stehende Geisterhaus. Da wir allerdings in Meerrichtung linke Apartment gemietet hatten, was das kein großes Problem, von der Anmietung der Apartments in Meerrichtung rechts sollte man allerdings Abstand nehmen, da dort die unmittelbare Nähe der Bauruine doch störend empfunden werden könnte.

Taverne Kostas - auch hier ist alles beim (a|A)lten ;-)Wir werden vermutlich aufgrund dieser Einschränkungen das nächste Mal doch eher wieder im Finikas I wohnen.

Noch eine Anmerkung: Für den Internet-Junkie gibt es im Finikas I im Rezeptionsbereich auch einen Internet-PC sowie ein für die Gäste kostenfreies WLAN, welches im Garten des Finikas I genutzt werden kann, bis zum Finikas III reicht es leider nicht.

In Kalamaki selbst hat sich seit unserem letzten Aufenthalt im Herbst 2008 nichts wesentliches verändert, so dass hier eine kleine, ganz persönliche und subjektive Auflistung reichen soll:

  • Wie schon berichtet, wird im Finikas III jetzt auch Wellness, Massage und Sauna angeboten. Sehr schön.Auch die Sonnenuntergänge in Kalamaki waren gewohnt schön...
  • Generell ist uns aufgefallen, dass man in Kalamaki längst nicht mehr so gut essen kann wie früher, wir haben wirklich nirgendwo mehr richtig gut gegessen, oft lagen die Küchenleistungen, vorsichtig gesagt, eher im unteren Mittelfeld.
  • Richtig gut gegessen haben wir (nicht nur diesmal) in Sivas in der Taverna Sactouris, in der Pizzeria Ariadni in Kamilari.
  • Das Publikum in Kalamaki im Sommer verändert sich meiner Meinung nach so langsam, ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, aber so richtig glücklich waren wir nicht; gut, dass wir wenigstens einige nette Bekannte aus dem Kreta-Forum treffen konnten. Für uns heißt das aber: Kalamaki nur noch im Frühjahr oder Herbst.

Natürlich haben wir während unserer zwei Wochen in Kalamaki nicht nur faul im Schatten gelegen, obwohl das Wetter teilweise so war, dass man eigentlich nichts anderes machen konnte.

Ein paar Worte zu unseren Ausflügen sowie diesbezügliche Tipps folgen demnächst an dieser Stelle…

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Tipp für ruhesuchende Individualisten: Kalamaki

08.03.2009 15:32:26

Kalamaki liegt im Süden Kretas direkt an der lybischen See. In der Nähe finden sich die etwas bekannteren Urlaubsorte Agia Galini und Matala, die sich aber auch noch in Zeiten des Massentourismus ihren Charme erhalten haben.

Wer wirklich Ruhe sucht, ist aber in Kalamaki richtig, der Ort hat keine Durchgangsstraße, man kommt die Hügel aus Richtung Kamilari, einem hübschen Dorf im Hinterland, herunter und genießt dann ein Gefühl des Angekommenseins. Eine Schönheit ist der Ort nicht, denn er ist nicht etwa historisch gewachsen, vor einigen Jahrzehnten war an dieser Stelle so gut wie nicht außer Sand und Steinen. Nachdem sich immer mehr Individualreisende dorthin “verirrt” haben, ist dann langsam eine touristische Infrastruktur gewachsen.

Mittlerweile gibt es eine größere Anzahl von Pensionen und kleinen Hotels, sowie rund 15-20 Tavernen, die sich im wesentlichen an der Strandpromenade, die seit einigen Jahren asphaltiert ist, entlang ziehen. Hier kann man mit wunderschönem Blick auf den Sonnenuntergang angenehm sitzen, trinken und speisen. Was es aber in Kalamaki immer noch nicht gibt, ist Hektik und Krach. Gegen Mitternacht kehrt selbst in der Hochsaison Ruhe ein und man hört selbst bei geöffnetem Zimmerfenster nicht viel mehr als das Rauschen der Brandung. Ideal also für ruhesuchende Paare oder Familien. Der “vergnügungssüchtige” Alleinreisende kommt hier eher nicht auf seine Kosten.

Kalamaki liegt, wie schon erwähnt, direkt am Strand, der sich von dort in kilometerweit nach Norden und Süden erstreckt. Ein absolutes Badeparadies, welches nur von ein paar Felsplatten im Wasser, die den Einstieg erschweren, etwas eingeschränkt wird. Wer ein bisschen genauer guckt, findet aber immer einen ungefährlichen Einstieg, auch mit kleineren Kindern ist das eigentlich kein echtes Problem.

Immer eine Wanderung wert ist das Hinterland von Kalamaki, zu Fuß kann man bei guter Kondition aber auch bis nach Agia Galini und Matala laufen.

Die Unterkünfte in Kalamaki sind von unterschiedlicher Qualität, es ist für jeden Geldbeutel und für jeden Anspruch etwas dabei. Doppelzimmer sind schon ab 20 EUR zu haben, wenn man keine größeren Ansprüche an Komfort und Sauberkeit stellt. Im oberen Segment kann man aber auch für ein Apartment mit einem Schlafzimmer durchaus 70-80 EUR ausgeben und Natursteinhäuser im Hinterland sind für über 100 EUR pro Tag im Angebot, z.T. mit Pool.

Persönlich empfehlen kann ich die Apartments Finikas. Gelegen am äußersten nördlichen Rand von Kalamaki bieten sie absolute Ruhe, teilweise phänomenalen Meerblick, einen super Komfort und absolute Sauberkeit in einer freundlichen Atmosphäre. Buchbar sind die Apartments Finikas über Kalamaki Rent Motors, dort sind auch noch andere Unterkünfte und natürlich passende Fahrzeuge für den Urlaub im Angebot. Komplettpreise für Unterkunft und Mietwagen sind oft günstiger! Am besten also einfach nachfragen.

Und hier noch ein paar Bilder:

Taverne Avra Kalamaki Apartments Finikas Kalamaki Hochbetrieb am Strand von Kalamaki Abendstimmung in Kalamaki Blick auf Kalamaki am späten Nachmittag

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