Auf Schotter durch die Asterousia-Berge und die Tripiti-Schlucht


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Unterwegs mit dem Mietwagen in den Asterousia-Bergen

Eine schöne, eher harmlose Tour auf Schotterpisten durch die bezaubernden Asterousia-Berge und durch die Tripiti-Schlucht.

Vorab ein wichtiger Hinweis für Mietwagen-Fahrer:

Bitte beachtet auf jeden Fall, dass die allermeisten Autovermietungen auf Kreta das Fahren auf Schotterpisten ausdrücklich untersagen. Das ist letztlich der Versicherung der Fahrzeuge geschuldet und auch der Pannenhilfe, die nur auf Asphaltstraßen tätig wird. Es gibt auch Vermieter, die dieses Verbot per GPS kontrollieren und bei Missachtung Vertragsstrafen (tief verborgen in den Mietbedingungen, die ihr bei Anmietung unterschreibt) in mittlerer dreistelliger Höhe aufrufen.

Es muss also jeder Mieter für sich selbst entscheiden, ob er dieses Risiko auf sich nehmen will. Die Alternative, die wir immer wählen, ist aber die Schotterstraßen-Versicherung von The Best Cars, die gegen einen kleinen Aufpreis dafür sorgt, dass man Schotterstraßen legal und problemlos mit voller Versicherung fahren kann. Wer sich dafür interessiert, finden Einzelheiten hier: Mietwagen und Schotterpisten? Kein Problem mehr mit The Best Car Rentals!

Los geht’s…

Erst mal zur Strecke generell: Wir bewegen uns bei diesen Ausflug größtenteils auf guten Schotterpisten, die mit jedem Fahrzeug mit etwas Bodenfreiheit gut zu bewältigen sind. Einzelne Stellen können jedoch, speziell bei oder nach Regenfällen, durch Auswaschungen und Querrillen etwas anspruchsvoller sein, hier sollte man dann mit Vorsicht und Bedacht unterwegs sein.

Der Startpunkt der Tour ist hier in den nördlichen Ausläufern des Asterousia-Gebirges an der Straße zwischen Vasiliki und Krotos: Startpunkt bei Google Maps

Der Abzweig von der Straße ist auch schon mit „Tripiti“ beschriftet.

Impressionen aus den Asterousia-Bergen

Von nun an geht es quasi immer geradeaus bis zum Meer. Wobei geradeaus natürlich nicht meint, dass es keine Kurven gibt… ;-)

Unterwegs in den Asterousia-Bergen...

Die Landschaft ist imposant und abwechslungsreich, man sollte zeitlich etliche Foto-Stopps einplanen.

Übrigens: Wer zeitig startet, hat die Strecke und die Schlucht oft noch für sich allein, irgendwann am späten Vormittag kommen dann auch andere Ausflügler, teils in Kleinbussen oder die mittlerweile überall zu findenden Jeep-Safaris dazu…

Irgendwann fangen dann die Serpentinen runter zur Küste an. Diese sind von Jahr zu Jahr in unterschiedlichem Zustand und teils etwas ausgewaschen, siehe oben. Das ist sicherlich (neben der Abfahrt runter zum  Limani Loutras, dem Hafen von Lentas, dazu später mehr) meist der schlechteste Teil der Strecke.

Wer dann schon Hunger verspürt: In den Serpentinen gibt es einen beschilderten Abzweig zur wenige Meter entfernt gelegenen Taverne von Stella and Agisilaos. Diese ist wirklich ein echter Geheimtipp und unbedingt zu empfehlen, lest die Google Bewertungen:  Hier bei Google Maps

Wir sind dieses Mal jedoch weiter gefahren und haben nach wenigen hundert Metern hinter der Taverne dann die Tripiti-Schlucht erreicht. Immer eine spektakuläre Durchfahrt.

Auch hier gibt es tolle Fotomotive.

Kurz hinter der Tripiti-Schlucht kommt man dann an der Höhlen-Kapelle von Tripiti vorbei, die auch einen Blick lohnt.

Im Anschluss führt die Straße dann zum eher unspektakulären Strand von Tripiti mit zahlreichen, eher verwahrlost wirkenden Wohnwagen und Behelfsbehausungen. Hier lohnt maximal ein kurzer Stopp, wir fahren eigentlich immer direkt weiter.

Die Straße führt dann zurück in die Berge, da es keine Uferstraße zum benachbarten Lentas gibt. Irgendwann stößt man auf eine Kreuzung, an der man links Richtung Hafen von Lentas abbiegt: Google Maps

Die Straße bietet nach kurzer Zeit einen schönen Blick auf die libysche See und den Hafen von Lentas, „Limani Loutras“.

Wer Lust hat, kann auf der halben Strecke nach unten auch noch einen Stopp machen: Google Maps

Von hier kann man zum Strand Trachoulas (Google Maps) herunter klettern.

Das letzte Stück der Abfahrt zum Hafen von Lentas besteht aus grobem, losem Schotter, was die Fahrt etwas unangenehm macht, hier einfach behutsam fahren. Am Hafen findet dann auch die Schotterpiste ihr Ende und man kann dann auf (mehr oder weniger) guten Straßen bis nach Lentas weiter fahren.

Von dort geht es dann über Asphalt problemlos zurück zur Messara, womit unser Ausflug dann auch zu einem Ende kommt.

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