Kreta – eine Winterreise – Ruhe & Entspannung



Wir sind mittlerweile auf einem guten Level der Entspannung angekommen, was sich auch in unseren Tagesaktivitäten zeigt. Es wird ruhiger, sowohl von den Aktivitäten also auch innerlich, vom Bauchgefühl her ;-) Hoffentlich hält diese Ruhe dann auch noch ein bisschen für den kommenden Büro-Alltag ab nächster Woche vor...

Elfter Tag

Sehr ruhiges Wetter heute. Kein Wind, kein Wellen. Nach dem Frühstück auf dem Balkon findet natürlich auch der lieb gewonnene Morgenspaziergang am Meer statt. Die Steinplatten liegen komplett frei, da kein Wellengang ist.

Der kleine "Pool", der sich zwischen "Giorgos" und dem Hotel "Alexander Beach" am Strand befindet, existiert auch in diesem Jahr. In der Saison ist das übrigens ein sehr schöner Spielplatz für kleinere Kinder, die ansonsten Schwierigkeiten hätten, an und ins Wasser zu kommen.

Nach dem Rundgang fahren wir das Sivas, um von dort durch Felder und Wiesen nach Kouses zu laufen, zum Blüten und Blumen gucken, und natürlich auch für einen kleinen Besuch im Kräuterladen Botano, der auch im Winter regelmäßig geöffnet ist, im Gegensatz zum Kafenion gegenüber, leider.

Herrlich, durch diese aufblühende Natur zu laufen.

Abends sind wir bei Freunden, die ganzjährig auf Kreta leben, eingeladen. Wir genießen ein sehr leckeres Essen, unterbreiten den nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag, doch einfach die beste Taverne im Ort zu eröffnen und quatschen bis deutlich nach Mitternacht, während draußen ein Gewitter mit Starkregen nieder geht.

Zwölfter Tag

Bedingt durch den laaangen Abend zuvor, lassen wir es heute noch etwas ruhiger angehen.

Das Wetter hat sich erst mal beruhigt und morgens kann man das übliche Ritual stattfinden lassen: Frühstück auf dem Balkon und ein kleiner Spaziergang am Meer sind der ideale Einstieg in den Tag.

Anschließend geht es auf eine kleine Tour durch die weiteren Dörfer in der Umgebung hier. Wir besuchen zuerst Vori, wo wir lange nicht mehr waren und erfreuen uns am Ortsbild und an den vielen tollen Türen, Toren, Ecken und Winkeln.

Weiter geht es dann über Peri, Alithini und Pombia nach Petrokefali, unterwegs immer ein Auge auf die Landschaft gerichtet, denn auch durch die Regenwolken gibt es tolle Aussichten und Kontraste.

In Petrokafali essen wir einfach, aber unerwartet lecker zu Mittag, anschließend vertreibt uns ein starker Regenschauer auf's Zimmer.

Hier lichten sich schon nach wenigen Minuten die Regenwolken und plötzlich ist es wieder Sommer. Wir genießen einen ganz entspannten Nachmittag auf dem Balkon und gehen nicht mehr vor die Tür. Zum Abendessen gibt es leckeren Graviera und ein Glas Wein. Urlaubsentspannung pur.

PS: Besondere Erwähnung soll die immer wieder liebevolle Dekoration der Handtücher durch das Zimmermädchen finden. Wir waren wieder sehr gerührt heute. :-)

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